Eine Kalkulation vor dem Versand prüfen
Ein bepreistes Leistungsverzeichnis durch die Validierungsregeln schicken, jede Warnung und…
Die Ausschreibung kommt als PDF-Plansatz, ohne Modell dahinter. Kalibrieren Sie den Maßstab, messen Sie Längen, Flächen und Stückzahlen am Bildschirm und übernehmen Sie das Ergebnis als LV-Positionen, bei denen jede Zahl weiterhin auf die gezogene Messlinie zurückweist.
7 Schritte über die Plattform hinweg - was Sie bei jedem tun und warum es zählt.
Legen Sie die vom Auftraggeber herausgegebenen PDF-Blätter in den Projektdokumenten ab, jeweils mit Blattnummer und Revisionsstand, unter dem sie versandt wurden. Das PDF-Aufmaß greift die Datei von hier ab, sodass Sie auf dem dokumentierten Plan messen und nicht auf einer Kopie aus dem Postfach.
Warum: Ein Aufmaß ist nur prüfbar, wenn der Leser das Blatt findet, aus dem es stammt. Wer zuerst den herausgegebenen Revisionsstand ablegt, benennt mit jeder später ermittelten Menge eine Zeichnung, die es in genau dieser Fassung noch gibt.
Öffnen Sie das Blatt im Reiter Messungen und kalibrieren Sie, bevor Sie die erste Linie ziehen. Klicken Sie die beiden Enden einer im Plan eingetragenen Maßkette an und geben Sie deren wahre Länge ein, dann rechnet jede weitere Messung in Meter um. Bei einem sauberen Vektorplan können Sie stattdessen den angegebenen Maßstab als Voreinstellung wählen, etwa 1:50 oder 1:100.
Warum: Ein Plan, der durch Plotter oder Scanner gelaufen ist, liegt selten exakt im aufgedruckten Maßstab vor. Die Kalibrierung an einer eingetragenen Maßkette kostet eine Minute, während ein um zwei Prozent falscher Maßstab sich still durch jede Fläche des Blattes multipliziert und erst bei der Abrechnung auffällt.
Arbeiten Sie das Blatt Gewerk für Gewerk durch. Fläche für Böden, Estrich und Wandansichten, Strecke oder Polylinie für Sockelleisten, Bordsteine und Rohrleitungen, Zählung für Türen, Steckdosen und Einbauteile. Geben Sie einer Fläche eine Tiefe, wo Sie das Volumen brauchen, und ziehen Sie Öffnungen so ab, wie es die Regeln des jeweiligen Gewerks verlangen.
Warum: Der Einheitspreis, den Sie kalkulieren, gilt für die Menge, die der Vertrag abrechnet, und die VOB/C legt diese Abrechnungsregeln gewerkeweise fest. Wer so misst, wie das Gewerk abgerechnet wird, hält die Menge im Angebot und die Menge in der Schlussrechnung deckungsgleich.
Geben Sie in der Aufmaßliste jedem Eintrag eine Bezeichnung, die auch ein Dritter wiedererkennt, mit Geschoss oder Raum direkt im Namen, und eine Gruppe je Gewerk. Die Liste hält jeden Eintrag neben seiner Kontur auf dem Blatt, sodass ein Klick auf die Zeile zurück zur Zeichnung führt.
Warum: Prüfbar ist ein Aufmaß dann, wenn eine Zahl zu einer benannten Messung auf einem benannten Blatt zurückführt. Das Benennen kostet Sekunden und spart den Nachmittag, an dem der Auftraggeber fragt, woher eine Zahl stammt.
Öffnen Sie in der Massenermittlung das Register der ermittelten Mengen, das alles bisher Erfasste nach Einheit, Gewerk oder Quelle gruppiert und mit laufenden Summen zusammenfasst. Filtern Sie auf ein einzelnes Blatt oder ein einzelnes Gewerk und halten Sie die Summen gegen das Bauwerk, das Sie erwarten. Exportieren Sie die Übersicht, wenn jemand anders sie prüfen soll.
Warum: Ein doppelt gemessenes Geschoss und ein vergessenes Geschoss wirken auf dem Blatt beide plausibel und fallen erst in der Summe auf. Das ist die letzte günstige Stelle, um beides zu finden, bevor eine falsche Menge einen Preis bekommt und mit Ihrem Angebot das Haus verlässt.
Übernehmen Sie die Messungen, denen Sie trauen, in das Leistungsverzeichnis. Jede wird zu einer Position mit Menge und Einheit und bleibt mit der Messung auf der Zeichnung verknüpft, sodass ein neu herausgegebenes Blatt die Menge an Ort und Stelle fortschreibt, statt Sie an den Anfang der Massenermittlung zurückzuschicken.
Warum: Hier wird aus einem aufgemessenen Bauwerk etwas, das Sie kalkulieren können. Weil jede Position ihre Verknüpfung behält, bleibt die Kette vom Geld zurück zur Linie auf dem Plan geschlossen, und genau die will ein Auftraggeber sehen, der Ihr Aufmaß prüft.
Exportieren Sie das fertige Leistungsverzeichnis direkt aus dem LV-Editor als GAEB-XML-Datei. Das Haus verlässt dieselbe Struktur, die Sie aus dem Aufmaß aufgebaut haben, Positionen, Mengen und Einheiten, im Austauschformat, das jedes deutsche AVA-Programm ohne Abtippen öffnet.
Warum: Ein LV, das als GAEB unterwegs ist, bleibt ein LV, statt zum PDF zu werden, das jemand mit neuen Fehlern abtippt. Ihre aufgemessenen Mengen kommen als Daten in der Software der Gegenseite an, und die Aufmaßkette dahinter übersteht die Übergabe.
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