Fallbeispiele / Kalkulation & Kosten
Kalkulation & Kosten

Einen Vollkosten-Lohnstundensatz bilden

Einen Grundlohn in echte Kosten je produktiver Stunde umwandeln, indem Lohnnebenkosten aufgeschlagen und durch die tatsächlich geleisteten Stunden geteilt werden, und diesen Satz dann in die Kalkulationsansätze einspeisen, die Ihre Einheitspreise bilden.

4 Schritte10 Min.GeneralunternehmerFachnachunternehmerKostenberater / Mengengutachter

So funktioniert es, Schritt für Schritt

4 Schritte über die Plattform hinweg - was Sie bei jedem tun und warum es zählt.

1

Grundlohn eingeben

Lohnsätze

Den Grundstundenlohn für jedes beschäftigte Gewerk und jede Lohngruppe eingeben, entnommen aus dem Tarifvertrag oder der eigenen Lohnbuchhaltung statt aus einer groben Schätzung.

Warum: Vom echten vereinbarten Lohn auszugehen, macht alles darüber verteidigbar. Ein auf einer erfundenen Basis gebildeter Satz ist falsch, egal wie sorgfältig die Nebenkosten sind.

EingangGewerke und LohngruppenTarifvereinbarungErgebnisGrundlohn je Gewerk
2

Lohnnebenkosten aufschlagen

Lohnsätze

Die Nebenkosten aufschlagen, die aus einem Lohn Beschäftigungskosten machen: Urlaub und Feiertage, Rente, Arbeitgeberabgaben und Versicherungen, Lohnfortzahlung, Ausbildungsumlage, Anfahrt und Zulagen.

Warum: Diese Nebenkosten schlagen oft ein Drittel oder mehr auf den Lohn. Eine davon wegzulassen, unterschätzt die Kosten jeder Arbeitsstunde in jedem darauf aufgebauten Satz.

EingangGrundlohnGesetzliche NebenkostenErgebnisBelastete Kosten
3

Durch produktive Stunden teilen

Lohnsätze

Die belasteten Jahreskosten durch die tatsächlich am Werkzeug verbrachten Stunden teilen, nach Abzug von Urlaub, Schulung, Anfahrt und Ausfallzeit, um den Vollkostensatz je produktiver Stunde zu erhalten.

Warum: Sie bezahlen das ganze Jahr, verkaufen aber nur die produktiven Stunden. Durch bezahlte statt produktive Stunden zu teilen, ist der feine Fehler, der auf jedem Auftrag Marge liegen lässt.

EingangBelastete JahreskostenProduktive StundenErgebnisVollkosten-Stundensatz
4

In den Kalkulationsansätzen verwenden

Baugruppen

Den Vollkostensatz in die Kalkulationsansätze einspeisen, die Ihre Einheitspreise bilden, sodass Lohn aus einer gepflegten Kennzahl in jeden Preis fließt statt als je Zeile neu getippte Zahl.

Warum: Ein Satz an einer Stelle bedeutet, dass eine Tariferhöhung oder eine geänderte Versicherung jeden Preis auf einmal aktualisiert. Es beseitigt auch die Unstimmigkeit unterschiedlicher Lohnsätze, die sich über dasselbe Leistungsverzeichnis verstecken.

EingangVollkosten-StundensatzErgebnisLohn in Einheitspreisen
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