Kosten gegen Budget kontrollieren
Halten Sie das Projekt an seiner Zahl: fixieren Sie das kalkulierte LV als Budgetbasis, verfolgen Sie gebundene und tatsächliche Ausgaben gewerkeweise dagegen, und berichten Sie die Abweichung, solange noch Zeit zum Handeln bleibt.
So funktioniert es, Schritt für Schritt
3 Schritte über die Plattform hinweg - was Sie bei jedem tun und warum es zählt.
Budgetbasis festlegen
LeistungsverzeichnisNehmen Sie das vereinbarte kalkulierte LV und fixieren Sie es als Kostenbudget, aufgeschlüsselt nach Gewerk oder Kostenstelle, damit jede spätere Bindung und Rechnung eine Zielzeile hat, an der sie gemessen wird.
Warum: Ausgaben lassen sich nicht ohne feste Linie kontrollieren, und ein Budget, das ständig driftet, verbirgt Überschreitungen so schnell wie sie entstehen. Die Basislinie zu fixieren gibt einer Abweichung überhaupt erst Bedeutung.
Gebundene und Ist-Kosten verfolgen
FinanzenBuchen Sie Bestellungen und Nachunternehmerverträge als gebundene Kosten und Rechnungen und Baustellenunterlagen als Ist-Kosten, jeweils gegen ihre Budgetzeile, damit Sie Budget, Bindung und Ausgabe nebeneinander sehen.
Warum: Gebundene Kosten sind die Überschreitung, die Sie bereits vertraglich zugesagt, aber noch nicht bezahlt haben, und dort laufen Projekte still über, bevor auch nur eine Rechnung eintrifft. Sie zu verfolgen, nicht nur die Ist-Kosten, gibt Ihnen echte Vorwarnung.
Abweichung berichten
BerichteErstellen Sie den Kostenbericht mit Budget gegen gebundene und Ist-Kosten samt prognostizierten Endkosten je Gewerk, und markieren Sie namentlich die Zeilen mit steigender Tendenz zur Überschreitung.
Warum: Eine im vierten Monat erkannte Überschreitung lässt sich noch durch Leistungsänderung oder Nachverhandlung steuern; dieselbe Zahl bei der Schlussrechnung ist nur noch ein zu erklärender Verlust. Abweichungen früh zu berichten ist der ganze Sinn der Kostenkontrolle.